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Historie des Berliner TSC e.V. 1960 - 1969 |
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| 1960-1969
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Der
Beschluss Durch einen Beschluss der damaligen SED-Bezirksleitung im Jahre 1961 sollte ein ziviler Sportclub als Gegengewicht zum Sportclub Dynamo und zum Armeesportclub "Vorwärts" entstehen. Mit der Vorbereitung eines solchen Projektes wurde der spätere 1. Vorsitzende des TSC Berlin, Gerhard Michael, beauftragt, der seither akribisch, an der Zusammenarbeit und Zusammenführung der 3 Vereine SC Rotation Berlin, SC Einheit Berin, TSC Oberschöneweide und ihrer Sektionen gearbeitet hatte.
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Gründervater und 1. Vorsitzender des TSC-Berlin, Gerhard Michael |
Zur Person des Gründervaters Gerhard Michael: |
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Die Gründung
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Die Werner Seelenbinderhalle wurde 1996 abgetragen. |
Die weiteren Trainingsstätten befanden sich an der Radrennbahn Weißensee,
im Stadion in der Buschallee (Tennis), am Kissingen Sportplatz (Handball),
im Firedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (Leichtathletik), in der Gormannstraße (Volleyball), in der Deutschen
Sporthalle (Basketball, Boxen und anfangs Gewichtheben), in Grünau (Kanu
und Rudern), Köpenick "Alte Försterei" (Fußball), Friedrichshagen (Segeln),
in der Werner-Seelenbinder-Halle (Eishockey und Eiskunstlauf) und im Eisstadion
Steffenstraße (Eisschnelllauf). Da der Club leistungssportorientiert aufgebaut war, entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendsportschule, die sich in der Schönfließer Str. 7 und Kopenhagener Straße (Prenzlauer Berg) befand. |
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| Das war seit ca. 1960 eine
besondere Form der Leistungssportförderung in der
DDR. Sie wurde aber auch noch von allen in Berlin
ansässigen Leistungssportvereinen wie z. B. dem SC Dynamo genutzt. Das erste Jahrzehnt wurde durch erfahrene Trainer maßgebend geprägt - wie Hans Pechmann, Horst Ihlenfeld, Herbert Hohmann und Peter Börner in der Leichtathletik, Olga Jensch-Jordan einst selbst erfolgreiche Teilnehmerin olympischer Spiele, Franz Heinisch und Brigitte Retsch im Wasserspringen, Guido Schweitzer, Dieter Haupt und Sigrud Schulze im Turnen, Werner Malitz und Hans Wagner im Radsport, Helga Klähne, Heinz Brinkmann und Hermann Tzschentke im Schwimmen, Ernst Wunsch im Gewichtheben, Egon Saurer und Günther Müller im Volleyball, Kurt Lauckner und |
Peter Zwillich im Handball,
Günther Debert, Horst Schmidt und Hans Gronert im Boxen, Hermann Hus,
Werner Krüger und Dieter Labs im Basketball, Werner Schwenzfeier im
Fußball, Gerhard Patschinski, Christian Schmidt, das Ehepaar Kuhrüber
und "Eiche" Hoffmann in den Eissportarten, Hans Adam im Segeln, Erwin Krakau
und Gerhard Rothe im Rudern und Werner Schreck und "Seppl" Proske im Kanu. In den sechziger Jahren waren es maßgeblich die Wassersportarten, die unseren jungen Klub sportlich erfolgreich repräsentierten. Allen voran die Olympiasieger von 1968 im Rudern Lucke/Bothe. Jedoch stellten auch die anderen Sportarten erfolgreiche Sportler. Stellvertretend seien hier genannt Hannelore Mattig und Jürgen Geschke im Radsport, Delia Reinhard im Wasserspringen und Lothar Block im Gewichtheben. |
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| Durch einen Strukturwandel im Sport
1968 nach den Olympischen Spielen wurden die Sportarten Schach,
Tennis, Tischtennis, Basketball, Wasserball und Eishockey aus dem Klub ausgegliedert.
1966 übernahm der Fußballverein des 1. FC Union Berlin die Fußballer des TSC Berlin. Übrigens war auch hier Gerhard Michael an der Vorbereitung zur Gründung des 1. FC Union Berlin maßgeblich beteiligt. |
1969 wurde der Sportclub
Berlin-Grünau gegründet, der die bislang beim TSC beheimateten
Wassersportarten wie Rudern, Segeln und Kanu übernahm. Beim TSC Berlin blieben seit den siebziger Jahren die Sektionen der Leichtathletik, Radsport, Handball, Gewichtheben, Boxen, Wasserspringen, Schwimmen, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Turnen und Volleyball. |
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| TSC Box Turnier | |||
| Manfred Bergs |
1969 wurde das internationale TSC Box Turnier von Manfred Bergs ins Leben
gerufen, der zuvor bei der Humboldt-Universität beschäftigt war
und von Gerhard Michael mit der Organisation dieses Turniers beauftragt
wurde. Die darauf folgenden 22 Auflagen sahen alle Faustkämpfer von
Rang |
und Namen. Als erstes AIBA - Weltranglisten - Turnier in Deutschland feierte es im Juni 1992 eine besondere Premiere unter dem Namen "Internationale Box Gala Berlin". | |
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Historie des Berliner TSC e.V. 1970 - 1979 |
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Karl Kögler (Foto rechts) |
Die neue Heimstätte des Vereins Vom 01.04.1970 bis 15.03.1973 übernahm Karl Kögler die Aufgabe des Vorsitzenden des TSC Berlin. Mit der Fertigstellung der Kinder- und Jugendsportschule "Ernst Grube" in der Paul-Heyse--Straße im Jahre 1973 war diese dann ausschließlich von Nachwuchshoffnungen des TSC Berlin bestimmt. Nur die Nachwuchstalente der Wintersportarten wurden bis Anfang der achtziger Jahre von derKJS "Heinrich Rau" schulisch ausgebildet. Auf dem Gelände nördlich der Werner-Seelenbinder-Halle und südlich der Kniprodestraße (damals Artur-Becker-Straße), westlich |
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| TSC-Gelände (Foto links) Länderkampf DDR-USA 1977 im Karl-Friedrich-Friesen-Stadion (Foto rechts) |
begrenzt von der Conrad-Blenkle-Straße und östlich von der S-Bahn-Trasse, einem ehemaligen Kleingartengelände, wurde dem TSC Berlin 1973
ein neuer Sportkomplex übergeben. Hierzu zählten eine Mehrzweckhalle,
ein Verwaltungsgebäude, eine Laufhalle sowie 1 Wurf- und 2 Laufsportplätze.
1974 entstand an der Kniprodestraße (Artur-Becker-Straße) ein
Internatsneubau, |
der sowohl von der KJS als auch vom TSC genutzt wurde. Im Karl-Friedrich-Friesen-Stadion fand 1977 ein Länderkampf im Schwimmen zwischen
der DDR und den USA statt, das eigens für diese Veranstaltung
rekonstruiert wurde. Wie sich in der später zeigte, waren wichtige
Baumängel nicht beseitigt worden. |
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| Weiter Vorsitzende | |||
| Wolfgang Kuczynski (Foto links) Dieter Epperlein (Foto rechts) |
Am 01.06.1973 folgte Wolfgang Kuczynski als Dritter Vorsitzender des Vereins. |
Am 15.06.1975 übernahm Dieter Epperlein den Vorsitz des TSC-Berlin.
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| Olympische Spiele und Europapokal | |||
| Rückkunft der Olympiateilnehmer
1972 Geschke, Huschke und Grünke aus
München (Foto links) Handball-Europa-pokalmannschaft der Frauen Ende der siebziger Jahre (Foto rechts) |
Die siebziger Jahre wurden von vielen erfolgreichen Sportlern geprägt wie z. B. Christiane
Marquardt in der Leichtathletik, Hartmut Flöckner, Carola Schulze, Claudia
Hempel und Wilfried Hartung im Schwimmen, Jürgen Geschke, Thomas Huschke
und Uwe Unterwalder im Radsport, Marina Janicke im Wasserspringen, Tscharke/Maune
im Volleyball und natürlich die Handballfrauen des TSC Berlin, die den
Europapokal dreimal 1977, 1978 und 1979-für unseren Verein gewannen und dazu
Spielerinnen wie Renate Breuer, Kristina Richter, |
Adelheid Zwillich, Marion
Tietz, Evelyn Matz, Roswitha Krause und Edelgard Rothe in der DDR- Nationalmannschaft
erfolgreich waren. Die sportliche Laufbahn von Roswitha Krause ist besonders bemerkenswert, weil sie 1968 noch eine olympische Silbermedaille im Schwimmen errang und wenig später trotz des Sportartwechsels zum Handball ebenso Erfolge vorzuweisen hatte, wie den Gewinn einer Silber- und Bronzemedaille bei olympischen Spielen mit der DDR- Nationalmannschaft sowie den Gewinn des Europapokals mit der TSC- Mannschaft. ![]() |
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| Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Chronik keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sollten Sie ergänzende Informationen haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen würden. Wenden Sie sich dazu bitte an unseren Webmaster. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe. | |||
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