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Historie des Berliner TSC e.V. 1980 - 1989 |
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Dr. Bernd Knispel Detlef Michel (Foto rechts) |
Olympische Spiele und Boykott Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau blieb dem TSC Berlin zwar ein Olympiasieg versagt, jedoch wurden je 4 Silber- und Bronzemedaillen von TSC-Sportlern errungen. Durch
diesen, Boykott blieb herausragenden Sportlern wie dem
Gewichtheber Senno Salzwedel, die Teilnahme an den Olympischen Spielen versagt.In zum Vergleich herangezogenen Wettkämpfen in Moskau und Berlin, den sogenannten Wettkämpfen der Freundschaft, brillierten die zum Sportclub Magdeburg übergewechselte Schwimmerin Astrid Strauß und ihre Sportkameradin Karen König sowie die Leichtathleten Ulf Timmermann, dessen beeindruckende Karriere dann doch mit Olympiagold 1988 in Seoul sowie Weltmeistertiteln 1987 und 1989 gekrönt wurde, sowie Irina Meszynski und Speerwurfweltmeister Detlef Michel. |
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| 25 Jahre TSC | |||
| Dr. Bernd Knispel bei der Festrede zum 25-jährigen Jubiläum des TSC Berlin |
Neben den Olympischen Spielen
1988 in Seoul, wo auch Sportler wie Michael Schubert
mit seinem überragenden 4. Platz im Gewichtheben auf sich aufmerksam machte, wurde
das 25. Jubiläum des TSC Berlin würdig gefeiert.
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Im Laufe der Zeit, seit Bestehen des TSC Berlin, haben sich Trainer und Funktionäre wie Gerd Völker, Otto Benecke, Dora Jedigarew, Jürgen Dobbert, Werner Williamowsky, Werner Goldmann, Inga Michael, Dr. Hannelore Generlich, Marita Olschewsky, Rainer Tscharke, Jürgen Glor, Eberhard Deutscher, Gerhard Heber, Klaus Borde, Georg Pannwitz, Helga Börner, Bernhard Kleemann, Uli Wegner, Dagomar Richter, Dieter Stein, Heiner Tippelt, Frank Prasser, Renate Czekalla, Beate Ludewig und viele andere um das sportliche Vorankommen und die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Sportler engagiert. Das Karl-Friedrich-Friesen-Stadion, in dem Gewichtheber, Schwimmer und Wasserspringer trainierten, wurde 1983 bis 1985 für einige Repräsentationsveranstaltungen als Kulisse genutzt, z. B. für das Pfingstreffen der Jugend, das von namhaften Entertainern wie Wolfgang Lippert moderiert wurde. Der bauliche Zerfall des Stadions war jedoch nicht aufzuhalten. |
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| Klaus Schönberger (Foto rechts) |
Ende der achtziger Jahre
machten hoffnungsvolle Nachwuchstalente, z. B. die späteren
Radprofis Eric Zabel, Jens Voigt und Jan Schaffrath, sowie Monique Garbrecht
im Eischnelllauf und noch viele andere auf sich aufmerksam. Die heutigen
Radprofis Zabel, Voigt und Schaffrath sind nach wie vor Mitglieder beim
BTSC. Der Volleyballer René Hecht vertrat unseren Verein als Mannschaftskapitän
in der Nationalmannschaft der DDR und später dann auch in der deutschen
Nationalmannschaft. |
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Historie des Berliner TSC e.V. 1990 - heute |
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| Die Wendejahre Mit der Auflösung des DTSB 1990 und den damit weggefallenen staatlichen Subventionen erfolgte der rigorose Personalabbau auch beim TSC Berlin. Aus ehemals 230 hauptamtlich angestellten Mitarbeitern (davon 135 Trainern) blieben nur der Geschäftsführer Klaus Schönberger und eine Sachbearbeiterin im Hauptamt.Den Trainingsbetrieb führten 13 Bundes- oder Bundesstützpunkttrainer sowie 10 Landestrainer weiter. Das Arbeitsamt finanzierte 52 weitere Stellen. Am 09.07.1991 wurde der TSC Berlin neu gegründet. |
Der neue Vorstand setzte sich aus 6 gewählten ehrenamtlichen Vertretern zusammen, in dem Gert Walther als Präsident und Franz Straub als Vizepräsident fungierten. |
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| Gert Walther - erster ehrenamtlicher
Präsident Vereins (Foto rechts) |
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| Erster Gesamtdeutscher Mannschaftsmeister
im Gewichtheben 1991 (Foto rechts) |
Die Sportart Tischtennis wurde in den Verein wieder aufgenommen, die Abteilung Gesundheitssport neu gegründet, so dass der BTSC 1991 aus 13 Abteilungen bestand. Zu diesem Zeitpunkt umfasste der Verein ca. 1600 Mitglieder, dessen Finanzierung über Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Zuschüssen aus der öffentlichen Hand und Zuwendungen von Sponsoren erfolgte. Dazu zählten LACUFA, das Elektronik-Kaufhaus Berlin Tiergarten, das Mitsubishi-Autohaus Berlin Marzahn, der Car Service Berlin (CSB), die OPEL-Häuser Rummelsburger Straße, Rhinstraße und Hoppegarten, die Berlin Chemie AG, die BEAG sowie die Coca-Cola-Niederlassung Berlin-Hohenschönhausen. Die Bundesligen in den einzelnen Sportarten gewannen immer mehr an Bedeutung und Attraktivität. Die Abteilungen Boxen und Gewichtheben vertreten den Verein in der 1. Bundesliga, wobei die Gewichtheber 1991 als erster Gesamtdeutscher Mannschaftsmeister nach der Wiedervereinigung Geschichte im Gewichthebersport schrieben. |
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| Olympische Spiele 1992 - Erste Springergala | |||
| v.l.n.r. Jacquline Börner, Peter Adeberg, Ulrike Adeberg und Monique Garbrecht | |
in Albertville und Barcelona, wobei Jacquelin Börner mit ihrem Olympiasieg und Monique Garbrecht mit einer Bronzemedaille herausragten. Seit 1992 organisiert die Abteilung Wasserspringen jährlich eine "Springergala", bei der sich die Abteilung Wasserspringen mit ihrem Nachwuchs, Spitzensportlern sowie Altmeistern repräsentiert. Von einem Showprogramm umrahmt, hat sich die Veranstaltung zu einem Highlight des Berliner TSC entwickelt. Da der Gesundheitssport in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewann, wurde 1992 die Abteilung Gesundheitssport in unseren Verein gegründet. Hier werden Kurse für Herzkreislauf/Fitness, Koronarsport, Seniorensport sowie Wassergymnastik angeboten. |
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Günter Polauke Präsident seit 1996 |
1994 zogen dann auch die Gewichtheber aus den K.-F.-Friesen-Stadion in die neu errichtete Trainingsstätte in der Paul-Heyse-Straße 29, die zugleich Bundesleistungszentrum war. Das Friesenstadion hatte endgültig das Zeitliche gesegnet, es stand leer. Mehrere Brände am Gebäude machten die Ruine unansehnlich, bis es dann schrittweise bis 2000 endgültig abgerissen wurde. Auf diesem Areal befindet sich heute eine Parkanlage. Auch die Werner-Seelenbinder-Halle musste 1996 einem Großprojekt, dem Europapark mit VELODROM und einer neuen Schwimmhalle, weichen.
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Nachwuchsarbeit wird beim Berliner TSC groß geschrieben. Die Volleyballabteilung führt seit 1997 jährlich Ende April ein internationales D-Jugend-Turnier "Volleyball für Kids", der sogenannte "Bärenmenücup" durch. Auch die Schwimmabteilung wurde 1992 vom Europäischen Schwimmverband als Anerkennung für die Nachwuchsarbeit gebeten, ein internationales Nachwuchsmeeting zu organisieren. Seit Anfang der neunziger Jahre wurde jährlich auf dem Gelände des BTSC regelmäßig eine TSC- Sportparty veranstaltet, die dann 1999 in ein Frühlingsfest umgewandelt wurde, für das jedes Jahr eine andere Abteilung verantwortlich ist. So hatten die Ausrichtung bislang die Geschäftsstelle und die Abteilungen Wasserspringen und Schwimmen übernommen. Die Abteilung Frauenfußball wurde 1998 in unseren Verein als neue Abteilung aufgenommen. Viele bislang im Hintergrund gestandene Sportarten, wie Tauchen (Abt. Schwimmen), rhythmische Sportgymnastik und Wushu (Abt. Turnen), wurde bei uns gleichermaßen Beachtung geschenkt wie den etablierten Sportarten. Als Beispiel für eine erfolgreiche Arbeit in diesen Sportarten sei hier Janine Fissler genannt, die später in Sydney einen 6. Platz bei den Olympischen Spielen erreichte. Auch in der Abteilung Eiskunstlauf hat sich im Formationseistanzen eine erfolgreiche Unterabteilung entwickelt, so sind das "Precession Team I Berlin" sechsmal Deutscher Meister und Teilnehmer an EM und WM sowie die "Silvershadows" im Juniorenbereich erfolgreich. In beiden Teams sind Sportler aus 4 Vereinen in Berlin vereint. |
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Monique Riesterer - Erste deutsche Teilnehmerin im Gewichtheben bei olympischen Spielen |
In den neunziger Jahren sind viele erfolgreiche Sportler zu anderen Vereinen (z. B. Monique Garbrecht) bzw. ins Profilager (Zabel, Voigt und Schaffrath) gewechselt. Bei den Spielen 2000 in Sydney wurde unser Verein von Janine Fissler in der rhythmischen Sportgymnastik, die einen 4. Platz mit der Deutschen Mannschaft, und Monique Riesterer im Gewichtheben, die einen 6. Platz erreichte sowie durch Anke Scholz |
im Schwimmen, Ditte Kotzian und Conny Schmalfuß vertreten. Seit 2001 ist die Abteilung Inline Skating als 14. Abteilung im Berliner TSC e. V. eingegliedert. Inzwischen hat sich unser Verein neben dem aktiven Leistungssport auch voll dem Breiten- und Gesundheitssport verschrieben, so gibt es in nahezu allen Abteilungen die Möglichkeit für jedermann, sich auf verschiedene Weise fit zu halten: vom Kraft- und Fitnesssport, Laufen, Radfahren, Schwimmen bis hin zum Eislaufen. In der Zukunft gilt es verstärkt die Nachwuchsarbeit zu intensivieren. Sichtungen und ein kontinuierlicher behutsamer Trainingsaufbau der Jugendlichen wird durch erfahrene Trainer und Übungsleiter wahrgenommen. Heute können wir stolz auf das bisher Erreichte sein. Wenn man bedenkt, dass in den letzten 12 Jahren durch den gesellschaftlichen Wandel in unserem Land der Verein öfter vor fast unlösbaren Aufgaben stand und es uns dennoch gelungen ist, einen gesunden unabhängigen Verein repräsentieren zu können. |
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| 40 Jahre für den Sport in Berlin: TSC-Berlin/Berliner TSC e.V. | |||
| Präsident des Deutschen Bundes-tages,
Wolfgang Thierse (Foto rechts) Hochkarätige Gäste aus Sport und Politik beim Festaktes (Foto links) Der Präsident des BTSC e.V., Günter Polauke, bei der Festansprache (Foto links) Plakat zum Festakt (Foto rechts) |
Am
18.02.2003 fand die offizielle Festveranstaltung zum 40jährigen Bestehen
unseres Vereins in der Spielhalle Paul-Heyse-Straße statt. Mehr
als 250 Gäste, darunter ehemalige und aktive Sportler und Trainer
sowie Politiker und Sponsoren des Traditionsvereins, nahmen an der Geburtstagsfeier
teil.
Während
des Festaktes präsentierten sich alle 14 Abteilungen des Vereins
mit eigenen Darbietungen.
Danach folgte die Festansprache von Herrn Dr. Wolfgang Hellfritsch, der über viele Jahre Direktor der Kinder- und Jugendsportschule des TSC Berlin war. Er bot einen interessanten Abriss aus der Geschichte der ersten dreißig Jahre des Vereins.
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Ein ganz besondere Höhepunkt des Festaktes waren die Grußworte
des Präsidenten des Deutschen Bundestages,
Wolfgang Thierse. Er bedankte sich für das soziale Engagement
des Vereins gerade für Kinder und Jugendliche in der Hauptstadt. In
seiner Ansprache bezeugte Wolfgang Thierse seine langjährige tiefe
Verbundenheit mit dem Berliner TSC.
Beim anschließenden Empfang kam es zu vielen bewegenden Begegnungen mit früheren Persönlichkeiten unseres Vereins und aktuellen Leistungsträgern. So trafen sich Ulf Timmermann, Astrid Strauß, René Hecht, Katharina Rensch, Anett Rex, Michael Schubert, René Ryl, Monique Riesterer, René Schöfisch um nur einige zu nennen. Bis spät in die Nacht wurden angeregte Gespräche geführt. |
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vorläufiges ENDE ... Chronik wird fortgesetzt ... |
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TSC-Lied TSC, wir alle schenken dir Vertrauen, Freunde bringt den TSC zu hohen Ehren, TSC, dein Zeichen woll’n mit Stolz wir tragen, |
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| Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Chronik keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sollten Sie ergänzende Informationen haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen würden. Wenden Sie sich dazu bitte an unseren Webmaster. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe. | |||
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